Toskana

Zwischen Weinbergen und Zypressen

20.-23.05.2010

Die Toskana (italienisch Toscana) ist eine Region in Italien und grenzt im Norden an Ligurien und die Emilia-Romagna, im Osten an die Region Marken und an Umbrien und im Süden an Latium. Die Bezeichnung leitet sich vom in der Antike hier ansässigen Volk der Etrusker her. Die Toskana ist bekannt für ihre hügelige Landschaft, die sich besonders durch die vielen Pinien, Säulenzypressen, Olivenbäume und Weinreben auszeichnet. Zu den bekanntesten und beliebtesten Landschaften der Toskana zählen die Maremma im Süden, das Chianti-Gebiet zwischen Florenz und Siena sowie die Etruskische Riviera, die sich von Livorno bis nach Piombino entlang der Toskanischen Küste erstreckt. Im Norden wird die Toskana durch den Appennin, dessen Höhenzüge als Apuanische Alpen eine Höhe von knapp 2000 Metern und im Appennino Tosco-Emiliano von über 2000 Metern erreichen, begrenzt. Weitere Landschaften sind Mugello, Val di Chiana (Chianatal), das Lunigiana und das Casentino. Der Tourismus ist für die Bewohner der Toskana eine der wichtigsten Einnahmequellen. Hauptziel der Touristen ist Florenz, mit dem Dom, den Uffizien, dem Ponte Vecchio und den vielen Renaissancepalästen. Aber auch Pisa, mit dem berühmten Schiefen Turm, Siena, mit dem alljährlichen Pferderennen namens Palio, sowie San Gimignano, ein von mittelalterlicher Architektur geprägter Ort, der zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt, sind beliebte Stationen auf einer Kulturreise durch die Toskana.

1.Tag 
Wir starten kurz nach Mitternacht und fahren über Autobahn Basel – Luzern – Mailand – Genua nach Carrara. Das Stadtbild von CARRARA ist großteils modern, aber sehenswert sind der Dom S. Andrea (11.-14. Jh.) mit zweifarbiger Marmorfassade und sowohl romanischen als auch gotischen Elementen, der Palazzo Cybo Malaspina, der auf den Resten einer mittelalterlichen Burg erbaut wurde und heute die Accademia delle Belle Arti (mit Sammlung von Marmor-Skulpturen) beherbergt. Besonders beeindruckend sind die Marmorbrüche bei Colonnata (lieferte Marmor für Michelangelos David) oder Piastra, die wir mit einem Reiseleiter besichtigen werden. Gegen Mittag fahren wir weiter nach Pisa. Obwohl es heute noch einige Kilometer vom Meer weg liegt, hat Pisa eine glorreiche Vergangenheit als Seemacht. Weltberühmt ist natürlich die Piazza dei Miracoli: der großzügig angelegte Dombezirk am Nordrand des Zentrums mit dem als schiefer Turm bekannten Campanile, dem Dom Santa Maria, dem runden Baptisterium und dem Friedhof Camposanto, die sich auf einer begrünten Fläche recht frei anordnen und nicht unmittelbar von anderen Gebäuden eingeschlossen sind. Außer dass der schiefe Turm natürlich einen Besuch und ein paar Fotos wert ist, sind die drei Gebäude Meisterwerke der italienischen Baukunst und der Pisaner Romanik im Besonderen. Hier werden wir ca. 1,5 Stunden Zeit zur freien Verfügung haben. Gegen 15:00 Uhr wollen wir in unserem Hotel in Montecatini Terme unsere Zimmer beziehen. Den Tag lassen wir bei einem gemeinsamen Abendessen im Hotel ausklingen. 

2.Tag  Florenz
Heute werden wir den Bus nicht brauchen. Mit der Bahn erreichen wir in kurzer Zeit das Zentrum von Florenz, wo wir bereits von unserer Reiseleitung erwartet werden. Die größte und mit Sicherheit meistbesuchte Stadt der Toskana liegt im Becken des Arno, umgeben von Hügeln, die im Norden rasch zum Apennin hin ansteigen. Das Angebot an Sehenswürdigkeiten und Kunstschätzen ist viel zu umfangreich, um auch nur annähernd alles erfassen zu können. Ein kleinerer Rundgang sollte die Wahrzeichen der Stadt einschließen: zunächst der herrliche Dom Santa Maria del Fiore mit seiner bunten Marmorverkleidung und der stattlichen Kuppel Brunelleschis. Dazu gehören das ältere Baptisterium San Giovanni (11.-12. Jh.) im protoromanischen Stil und der Campanile. Genauso berühmt sind die Piazza della Signoria mit dem Palazzo Vecchio, Michelangelos David und dem Neptunsbrunnen, und wenig weiter die mittelalterliche Arnobrücke Ponte Vecchio, auf der sich die alten Goldschmiedeläden dicht aneinander reihen. Der Palazzo del Bargello ist der älteste erhaltene Kommunalpalast, die Loggia dei Lanzi ein Repräsentationsbau der Stadtregierung. Die Paläste der reichen florentiner Familien Palazzo Strozzi, Palazzo Rucellai weisen dagegen den typischen Baustil der florentiner Renaissance auf; der Palazzo Pitti am südlichen Arnoufer wurde von den Medici gekauft, die daneben die Giardini di Boboli anlegten. In Bezug auf die Kirchen zeigen sich die ersten Merkmale der Renaisance bei San Lorenzo, in den Fassaden von Santa Maria Novella und San Miniato al Monte. Die Franziskanerkirche Santa Croce birgt in ihrem Inneren zahlreiche Kunstschätze, und ein ganz außergewöhnlicher Kirchenbau ist Orsanmichele, ein umgebauter Getreidespeicher. Vom Piazzale Michelangelo aus bietet sich ein schöner Blick von oben auf die Stadt. Genießen Sie den Nachmittag auf eigene Faust, denn Sie können individuell wieder mit der Bahn zurück nach Montecatini fahren. Am Abend werden wir wieder im Hotel gemeinsam zu Abend essen.

3.Tag Siena und Chianti
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Bus in das Herz der Toskana. In den Hügeln zwischen dem Chianti, den Ausläufern der Colline Metallifere und den Crete Senesi liegt Siena, Schmuckstück der mittelitalienischen Gotik. Den Mittelpunkt der auf drei Hügelrücken angelegten Stadt bildet die malerische, muschelförmige Piazza del Campo, die zweimal im Jahr zum Schauplatz des berühmten Pferderennens Palio wird. Der Platz wird von prächtigen Palazzi und dem Rathaus Palazzo Pubblico mit dem Turm Torre del Mangia eingegrenzt. Für den Nachmittag haben wir uns das Chianti-Gebiet vorgenommen. Es erstreckt sich von Pisa (im Nordwesten) bis Montalcino (im Südosten) und ist offiziell in neun Untergebiete geteilt: Es ist im Norden begrenzt von den Vororten von Florenz, im Osten von den Chianti-Bergen, im Süden von Siena und im Westen von den Tälern der Flüsse Pesa und Elsa. Es ist das Kernland des Chianti-Gebietes. Eine 70 km lange Weinstraße (die „Via Chiantigiana", SS 222) verbindet die beiden großen Städte und führt durch eine großartige Kulturlandschaft. An der Straße liegen viele bekannte Weinorte aufgereiht wie an einer Perlenkette. Nur ein Zehntel des sehr waldigen Gebiets (insgesamt ca. 70.000 Hektar) wird für Weinbau verwendet. Der Gallo Nero (=„Schwarzer Hahn") ist das Kennzeichen der Chianti Classico Weine. Das Consorzio del Marchio Storico Chianti Classico
wacht über die Einhaltung der Regeln für guten Chianti. Natürlich werden wir auch ein Weingut mit Kostproben und kleinem Imbiss besuchen.

4.Tag
Heute müßen wir die Toskana wieder verlassen. Nach dem Frühstück besuchen wir aber zunächst noch Lucca. Gelegen in der Ebene des Flusses Serchio zwischen dem Monte Pisano und den Apuanischen Alpen, ist Lucca eine der schönsten Städte der Toskana. Besonderes Merkmal ist die mächtige Stadtmauer, die im 18. Jh. als Verteidigungsanlage mit Bollwerken ausgebaut und schließlich mit Bäumen bepflanzt wurde, um einen Rundgang oberhalb der Stadt zu schaffen. Sie umschließt ein reizvolles historisches Stadtzentrum mit mittelalterlichen Gassen, romanischen Kirchen und Renaissancepalästen. Auf dem ovalen Grundriss des römischen Amphitheaters wurde die Piazza Anfiteatro angelegt, die, obwohl neu, zusammen mit dem Turm Torre Guinigi das Wahrzeichen der Stadt ist. Dieser gehört zum Palazzo Guinigi, in der gleichnamigen, typisch mittelalterlichen Straße. Sehenswert sind der Dom San Martino und die Kirche San Michele in Foro, beide mit romanischer Fassade mit Zwerchgalerien und plastischen und zweifarbigen Verzierungen, die Kirche San Frediano mit prächtigem Himmelfahrts-Mosaik im Giebelfeld, der Palazzo Pfanner-Controni mit seinem romantischen Garten und die Villa Guinigi (Nationalmuseum). Zur Mittagszeit treten wir endgültig die Rückreise nach Offenburg. Der Weg führt uns wieder vorbei an Mailand – Gotthard – Basel nach Offenburg. Ankunft am späten Abend.

Im Preis enthaltene Leistungen

  • Fahrt im modernen Reisebus
  • 3 x Ü/HP in einem 4**** Hotel in Montecatini Terme
  • Stadtführung Florenz
  • Bahnfahrt Montecatini – Florenz – Montecatini
  • Ausflug Toskana mit Siena etc.
  • Führung Marmorsteinbrüche Carrara
  • Führung in Lucca
  • Kleine Weinprobe mit Imbiss

 

Preis pro Person im Doppelzimmer       289,- €
Preis pro Person im Einzelzimmer         349,- €

Bilder unserer Reise