Schloß Bürgeln

Schloß Bürgeln 

Keramikstadt Kandern

 

Fahrtüber Autobahn Offenburg – Freiburg – Müllheim – Schloß Bürgeln.

 

10:00   Führung im Schloss und Freizeit                       

11:30   Abfahrt nach Schliengen zum Mittagessen Landgasthof Mattenmühle

13:30    Abfahrt nach Kandern

14:00   Führung Keramikmuseum

15:00    Besichtigung Keramikwerkstatt

16:00    Kaffeepause im Gasthof Sonne in Kandern

17:00    Rückfahrt

18:30    Ankunft Elgersweier - Zunsweier

Schloss Bürgeln(1762) ist ein besonderer Ort in einer sehenswerten Kulturlandschaft. Dank seiner malerischen Lage hoch über den Weinbergen des Markgräflerlandes, inmitten blühender Kirschbäume, Felder und Wälder, von Dichtern besungen, liegt Schloss Bürgeln verborgen als Wahrzeichen dieser Landschaft. Das Besondere: Schloss Bürgeln hält sich bis zum Schluss versteckt, denn es liegt so geschützt, dass jeder vorzeitige Blick verwehrt wird. Gehen Sie vom Besucherparkplatz ein kurzes Stück bergauf. Ihre Belohnung: Ein herrlicher Panoramablick weit in das Dreiländeck (D/CH/F).

Schloss Bürgeln

"Z´Bürglenuf der Höh
nei, was cha me seh!
O, wie wechsle Berg und Tal,
Land und Wasser überal,
z´Bürglen uf der Höh!"

... so besang Johann Peter Hebel (1760-1826) in seinem Werk "Der Schwarzwälder im Breisgau" die Landschaft rund um Schloss Bürgeln. Noch heute ist das Schloss beliebtes Ausflugsziel oder Ausgangspunkt von Wanderungen aufgrund seiner reizvollen Lage und dem herrlichen Blick ins Tal.

Der Rosengarten  Auf einer Fläche von ca. 80 qm vereinigt der Rosengarten des Schlosses Bürgeln die mannigfaltigen Elemente wildwachsender und gestalteter Natur in einer kleinen Ideallandschaft. Zusammengehalten von einer hohen Umfassungsmauer, die gleich einer Klammer alle Glieder umgibt, fügen sich die unterschiedlichen Rosenbeete homogen ineinander: Vom Rosengarten erblickt man über Wälder und Wiesen hinaus das Markgräflerland, Basel in der Schweiz und die Vogesen in Frankreich sowie die Sausenburg-Ruine, die Sommerresidenz der Herren von Rötteln. Der Rosengarten kann als Ursprung der gesamten Schlossanlage bezeichnet werden. Das heutige Rokoko-Schloss wurde unter Fürstabt Meinrad Troger durch Baumeister Franz Anton Bagnato erbaut. Dr. Sichler ging 1920 als Pächter bei der Gartengestaltung vollständig neue Wege.Heute stellt er ein Gartendenkmal dar und begeistert die Besucher von Schloss Bürgeln.

Geschichte des Schlosses

Hochüber den Weinbergen des Markgräflerlandes, von Dichtern besungen, liegt als Wahrzeichen dieser Landschaft Schloss Bürgeln. Eine Inschrift in der Kapelle nennt ein Privileg des Frankenkönigs Lothar II.: Seit "uralten Zeiten", so berichten die Quellen, stehe hier ein von einem Leutpriester bedientes Kirchlein zum Hl. Johannes. Wie dieses Kirchlein (wohl des 11 Jahrhunderts) aussah, wissen wir nicht. Sicher ist, dass es im Besitz des Freiherrn von Kaltenbach war und diesem als Grabstätte diente. Werner Freiherr von Kaltenbach und seine Gemahlin Itha (aus einem rhätischen Adelsgeschlecht), die um 1100 Bürgeln inne hatten, traten, nach dem ihre Kinder erwachsen waren, 1103 ins Kloster ein: Werner ins Kloster St. Blasien und Itha ins Frauenkloster Berau (bei Waldshut). 1125 wurde Bürgeln an das Kloster St.Blasien übergeben. Bürgeln wurde eine Probstei und sollte es bis 1803 bleiben.1762 erfolgte der Neubau durch Probst Aloysius Mader und Fürstabt Meinrad Troger (rechts ein Portrait) unter der Leitung des Baumeisters Franz Anton Bagnato. 1920 drohte die Versteigerung des Schlosses, die durch die Gründung des Bürgeln-Bundes verhindert werden konnte. Seither ist das Schloss in Privatbesitz und wird durch Spendengelder und Mitgliedschaften im Bürgeln-Bund erhalten und restauriert.

 

Heimat-und Keramikmuseum Kandern

 

Das 1976 in einem Staffelgiebelhaus aus dem 16. Jahrhundert eröffnete Museum hat nebenvielfältigen Dokumenten und Objekten zur Stadtgeschichte in der ortstypischen Hafnerware und Töpferei einen Sammlungsschwerpunkt. Ergiebige Tongruben auf der Gemarkung und die Lage an einer alten Handelsstraße zwischen dem Elsass und der Schweiz machten Kandern seit dem 16. Jahrhundert zu einem Zentrum der Herstellung und des Handels mit Töpferwaren. Im ersten Stock wird die breite Angebotspalette an Geschirr der Kanderner Hafner präsentiert. Das zweite Obergeschoss zeigt Keramiken der aus dem Hafnerhandwerk hervorgegangenen Kunsttöpferei: Arbeiten von Max Laeuger, dem Wegbereiter moderner Keramik in Deutschland, Stücke aus der Fayence-Manufaktur Kandern (1927-1938), die zeitlosen Entwürfe von Richard Bampi und die Arbeiten heutiger Künstler. Eine Kopie der berühmten "Goldenen Sau von Kandern", ein Trinkgefäß, das der badische Markgraf Georg Friedrich 1605 bei einem Augsburger Goldschmiedfertigen ließ sowie Erinnerungsstücke an die Schlacht bei Kandern, einem zentralen Ereignis der 1848er Revolution, bilden weitere hervorragende Ausstellungsstücke.