Kinzigtal

Kinzigtal –Elztal – Ettenheimmünster


09:30                       Abfahrtab Kehl über Offenburg – nach

10:15                      Ankunftin Hausach und Besichtigung der Schwarzwald-Modell-Bahn

11:30                      Weiterfahrt zum Mittagessen

12:00                      Mittagessen im Gasthaus Landwassereck   

13:30                      Abfahrt über Elzach –Geißberg – Streitberg nach Ettenheimmünster

14:30                      Ankunft in Ettenheimmünster und Führung in der Kirche.
                              Erklärungen finden sitzend statt und dauern ca. 20 – 30 Minuten

15:00                      Kaffeepauseim Münsterkaffee gegenüber

16:30                      Rückfahrt nach Kehl

17:30                      Ankunft in Kehl

 

Schwarzwald-Modell-Bahn

Gegenüber des Hausacher Bahnhofs befindet sich die Schwarzwald-Modell-Bahn. In einer großen Halle trifft der Besucher auf die größte europäische Modelleisenbahnanlage nach realem Vorbild: die berühmte Schwarzwaldbahn en miniature.  Die „große" Schwarzwaldbahn ist die einzige zweigleisige Gebirgsbahn der Deutschen Bahn-AG. Eine herausragende Stellung erhält sie aufgrund ihrer vielen Tunnels. Sie gilt als schönste Mittelgebirgsbahn Europas und fährt seit 1873 zwischen Offenburg und Konstanz.

Eine echte Meisterleistung ist auch das Modell.
Zuggarnituren vergangener Jahrzehnte fahren auf der Spur HO auf 1300 Meter Roco Linien Gleisen und bewältigen dabei einen Höhenunterschied von 1,80 Meter. Brücken, Tunnel und Bahnhöfe sind im Maßstab 1:87 nachgebaut und in eine wunderschöne Schwarzwaldlandschaft eingebettet. Die Schwarzwald-Modell-Bahn erstreckt sich auf insgesamt 400 qm. Nicht nur Kinderaugen glänzen, wenn Miniatur-Loks die Strecke befahren, wenn rangiert wird oder manche Züge Vorfahrt haben

Wallfahrtskirche St. Landelin

Im Jahr 1687 wurde unter Abt Maurus Geiger mit dem Bau der Wallfahrtskirche begonnen.

Die Wallfahrt seit 1183 belegt.

Ein erster historischer Nachweis für diese Wallfahrt ist in einer Straßburger Urkunde von1183 enthalten. Darin wird den Mönchen des hl. Benedikt wegen der Gastfreundschaft, die sie den Pilgern gewährten, Lob und Anerkennung ausgesprochen. Damit könnte eine frühere Wallfahrt zu den Quellen gemeint sein. Die Quellen entspringen am Platz, wo die Hütte des Hl. Landelin stand und wo er getötet wurde. Sie empfangen ihre fortwirkende Heilkraft aus seinem Martyrium.

 

Das Leben und Sterben des hl. Landelin nach der Legende

Die Legende hat folgenden zeitgeschichtlichen Hintergrund: In Großschottland, dem heutigen Irland, hatte der hl. Patrick († 461) eine außerordentlich große und erfolgreiche Missionstätigkeit entfaltet. Bereits im 5. Jahrhundert stand dort das Christentum in so hoher Blüte, daß Irland „die Insel der Heiligen" genannt wurde. Seine Bewohner haben es mit der Erfüllung der Forderungen des christlichen Glaubens sehr ernst genommen. Die einen suchten in der Ehe nach Gottes Willen zu leben und das christliche Familienideal in ihrer ehelichen Gemeinschaft und in ihrer Kindererziehung möglichst treu zu erfüllen. Sehr viele wollten aber Gott noch eifriger und inniger dienen. Sie glühten für das Ideal der christlichen Vollkommenheit. Die einen von ihnen zogen sich in irgendeinen Waldwinkel zurück und führten in der Einsamkeit ein strenges Büßer- und Einsiedlerleben. Andere suchten das Gemeinschaftsleben eines Klosters auf und strebten dort nach Vollkommenheit. Bald war ganz Irland und auch das heutige Schottland von Klöstern förmlich übersät. Schließlich wurde diesen iro-schottischen Mönchen und Einsiedlern ihre Inselwelt zu eng. Schon im 6.Jahrhundert pilgerten viele von ihnen nach Rom. Wanderlust und Unruhe zu Gott drängte sie nach Ausbreitung ihrer religiösen Inbrust, nach Missionierung. Das Verlangen, für Christus den Herrn Seelen zu gewinnen, und auf der anderen Seite Liebe zur Einsamkeit trieb sie hinaus über die See, trieb sie vor allem zum germanischen Festlande. Bis zum 12. Jahrhundert hörte der Zustrom iro-schottischer Glaubensboten und Einsiedler nie mehr ganz auf.